Für Autoren (Marketing) - Wo fange ich an? #1

Das Buch ist fertig, das letzte Wort getippt, das Cover gestaltet ... Und nun?
Dieser Beitrag soll sich nicht mit dem leidigen Thema "Selfpublishing oder nicht?" beschäftigen. Hierfür gibt es schon genügend Beiträge im World Wide Web, genügend Meinungen, Diskussionen und Streitgespräche. Selfpublishing ist heiß umstritten - Meiner Meinung nach gibt es kein "richtig" oder "falsch"; Entweder ist man der Typ für SP oder eben nicht. Dieser Beitrag ist für jene, die den kalten Sprung gewagt haben oder noch wagen möchten.

Die Marketingmöglichkeiten, die das Internet bietet sind nahezu unbegrenzt. Kein Wunder also, wenn man erst einmal am liebsten den Kopf in den Sand stecken und doch einen Verlag suchen würde.

Die Frage lautet also ganz banal: Wo fange ich an?

Facebook, Twitter, BookRix, Lovelybooks, Youtube, Myspace ...
Blogs, Foren, Facebookgruppen ...
Dank des Internets bieten sich jedem Indie-Autor unzählige kostenlose Werbemöglichkeiten.

Schritt + Tipp #1: Groß denken! 
Viele Autoren scheuen sich davor, eine Facebookseite oder einen Blog zu eröffnen. In der Tat sollten erst folgende Fragen mit einem "Ja" beantwortet können:

Habe ich genügend Zeit, um die Seite regelmäßig (mind. 1 Mal die Woche) zu betreuen?

Habe ich genügend Inhalte, die ich teilen kann? (Ein Blog auf dem nur einmal im Jahr etwas gepostet wird, ist sinnlos.)

Kenne ich meine Zielgruppe und kann diese direkt ansprechen?

Lautet die Antwort auf alle drei Fragen "Ja", steht einer eigenen Facebookseite nichts mehr im Weg. In der Tat ist dies meiner Meinung nach das Erste, was ein Indie-Autor aufbauen sollte.
Ein eigener Blog ist nicht für jeden das Richtige und das ist auch nicht schlimm; Nicht jeder Autor hat ein so großes Mitteilungsbedürfnis wie ich ;)
Natürlich wird es am Anfang dauern bis sich die ersten "Fans" finden lassen - und das ist vollkommen normal! Das erste Jahr hatte ich gerade mal 50 "Likes" auf meiner Seite gesammelt.
Absolutes No-Go:
"Mein Roman erscheint voraussichtlich 2020 - Hier informiere ich über meinen Schreibfortschritt."
Das soll nicht heißen, dass eine Facebookseite erst nach erscheinen des Buches erstellt werden soll; Aber beim Erstellen sollte der Veröffentlichungstermin nicht mehr in zu großer Ferne liegen, da sich das Marketing sonst im Sand verläuft. Ich empfehle 1 - 2 Monate vor Verkaufsbeginn.

Wie mache ich auf meine Facebookseite aufmerksam? Diese Frage habe ich bereits hier beantwortet.

Schritt + Tipp #2: Kleinvieh macht auch Mist!
Eine weitere Plattform, die mir sehr geholfen hat, war in der Tat BookRix.
BookRix ist nicht nur mein Distributor, sondern auch eine Community für Autoren und Leser. Dort konnte ich sehr viele Leser generieren, die mir auch nach vier Jahren noch treu sind.
Natürlich gibt es viele Plattformen wie BookRix - BookRix ist lediglich jene, welche für mich funktioniert hat und die ich daher empfehlen würde.
Generell gilt: Eine zusätzliche Plattform, auf der mit den Lesern direkt interagiert werden kann, ist nie verkehrt!
Allerdings ist auch diese Möglichkeit sehr zeitintensiv, weshalb ich zu maximal 2-3 solcher Plattformen raten würde. Bei mir sind es Lovelybooks und BookRix.

Für den nächsten Post sind geplant:
Schritt + Tipp #3: Blogger direkt ansprechen
Schritt + Tipp #4: Vernetzung ohne Zeitverlust

Für Autoren - Show, don't tell

Show, don't tell wird häufig in Schreibratgebern verwendet. Auf Deutsch bedeutet dieser Ausdruck "Zeigen, nicht erzählen".
Das klingt auf den ersten Blick selbsterklärend, ist aber nicht immer einfach. Auch ich neige zum "Erzählen" und erst bei der Überarbeitung fällt mir dies auf, sodass ich noch einmal die Feder schwingen muss.

Was genau meint dieser Ausdruck?
Genau genommen fordert er dazu auf, Handlung und Dialog zu nutzen, um etwas zu zeigen. So erhält das Buch einen filmischen Charakter. Wieso?
Beispiel: In kaum einem Film gibt es einen Erzähler, der dem Zuschauer erklärt, dass sich eine Person gerade "merkwürdig" verhält. Der Zuschauer ordnet dem Charakter selbst das Adjektiv "merkwürdig" zu, indem er die Person bei ihren Handlungen beobachtet.
Charakterzüge der Figur werden also durch ihre Handlungen bzw. ihre Aussprachen gezeigt, anstatt mit einem Satz beschrieben. 

Wie kann ich "Show, don't tell" umsetzen?
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten; Drei davon werde ich anhand von Beispielen erläutern.


1. Durch Beschreibungen der Handlungen einer Figur
Beispiel:
"Larissa ist in Markus verliebt." <-> "Larissas Knie wurden weich als Markus sie ansah. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals (...)"

2. Durch Dialoge
Beispiel:
"Peter kann Max nicht ausstehen." <-> "Max ist wirklich ein Vollidiot", murmelte Peter. 

3. Die fünf Sinne
Beispiel:
"Sabine fand den Sommerabend angenehm." <-> "Die Vögel zwitschernden in den Bäumen während die Welt sich auf die Nacht vorbereitete. Die Sonne glühte orangrot am Horizont und der Geruch eines Grillfestes mischte sich mit dem frisch gemähten Rasens und blühender Blumen (...)"

News - FanFiction-Wettbewerb


Ich bin sehr stolz, eine solche Aktion ermöglichen zu können.
Gemeinsam mit meinem Self-Publishing Distributor BookRix veranstalte ich einen FanFiction-Wettbewerb zu Saphirtränen.
Die besten fünf Geschichten werden als kostenloses eBook auf Amazon, Weltbild & Co. veröffentlicht! Doch nicht nur das: Sie erhalten zudem ein professionelles Cover von GedankenGrün und ein Lektorat.
Keine Sorge: Auch diejenigen, welche "Saphirtränen" nicht gelesen haben, können gerne teilnehmen. Hierfür habe ich eine kleine Übersicht erstellt. Diese ist in der BookRix-Gruppe zu finden, in welcher auch der Wettebwerb stattfindet (HIER entlang). Dort stehen alle weiteren Informationen.
Die Registrierung auf BookRix ist ganz einfach, kostenlos und schnell (auch über Facebook o. Twitter möglich).
Einsendeschluss ist der 16.06.13 - Ich freue mich auf eure Geschichten!

FanArt - Saphirtränen

Diese FanArt erreichte mich schon vor einiger Zeit auf meiner Facebookseite und es tut mir sehr leid, dass ich sie erst jetzt hier auf meinem Blog teile.
Dennoch bedanke ich mich ganz herzlich für dieses wunderschöne Bild und die lieben Worte :)


Aber Vorsicht: Das Bild enthält Spoiler!


Für Autoren und Blogger - Wie mache ich auf meine Facebookseite aufmerksam?



Schon vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag darüber geschrieben, welche Inhalte sinnvoll auf der eigenen Facebookseite geteilt werden sollten. Schon damals erreichte mich ein Kommentar und zwei Mails, in denen mir mitgeteilt wurde, dass die eigenen Leser kaum auf die Facebookseite aufmerksam werden. Nachdem ich letzte Woche wieder eine Mail mit dieser Frage erhielt, habe ich nach einer Antwort gesucht. Wie mache ich meine (Blog)leser auf meine Facebookseite aufmerksam?

Sicherlich gibt es unzählige Möglichkeiten. Ich werde in diesem Post jene erwähnen, welche mir geholfen haben.

1. Seite sichtbar machen

Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Nur wenige Leser werden sich die Mühe machen, eine Seite explizit auf Facebook zu suchen. Viel wahrscheinlicher ist, dass sie zufällig darüber stolpern und einen "Like" hinterlassen. Diesem "Zufall" müssen wir ein wenig nachhelfen.
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten: Meine Facebookseite wird beispielsweise unter jedem Post eingeblendet. Hierfür habe ich die sogenannte "Like-Box" verwendet. Auf diese Weise können sich Leser direkt auf meinem Blog mit mir verbinden.

2. Auf Facebook aktiv sein

Punkt 2 meines "Was teile ich auf meiner Facebookseite?"-Posts sorgt nicht nur dafür, dass Leser auf interessante Inhalte aufmerksam gemacht werden. Wenn die "Teilen"-Funktion von Facebook genutzt wird, werden die Seiten, welche den Inhalt geteilt haben, angezeigt.


Vor allem Inhaber von "kleineren" Seiten schauen sich an, wer ihre Inhalte geteilt hat. Und schon ist ein neuer Besucher (und ein neuer Like?) sicher.

3. Nur nicht so schüchtern!

Viele Menschen haben Angst, dass sie zu aufdringlich wirken, wenn sie ihre Facebookseite Freunden empfehlen. Sicherlich muss man aufpassen, dass man nicht übertreibt. Jeden Tag die eigene Seite auf 200 Pinnwänden zu teilen, macht einen nicht gerade zu einem beliebten Facebook-Freund. Aber natürlich kann man in eigenen Blogbeiträgen oder in Gruppen hin und wieder auf die Seite hinweisen. Auch hier gilt: 
Plumpe "Like meine Seite!"- Werbung ist nirgendwo gerne gesehen. Nutze die "Werbung", um gleichzeitig in den Dialog mit zukünftigen "Fans" zu treten. Frage, wie ihnen Dein Titelbild gefällt. So merken sie, dass sie auf Deiner Seite reger Austausch erwartet.
Da meine Facebookseite erst unterhalb der "Teilen"-Funktion eingebunden ist, wird sie sicher von vielen übersehen. Deshalb weiße ich gerne in passenden Posts noch einmal auf sie hin. Dies geschieht, wenn ich meine Seite als ein Beispiel hernehme, um etwas zu demonstrieren.

4. Poste teilenswerte Inhalte

Ein teilenswerter Beitrag wird geteilt - und somit kommen mehr Leser auf Deine Facebookseite. Ich wünschte, ich könnte den ultimativen Tipp geben, um einen Beitrag zu gestalten, der sich im Social Web rasend schnell verbreitet. Aber wenn ich dieses Geheimrezept schon geknackt hätte, würde ich es teuer verkaufen ;)
Generell gilt: In jedem Bereich sind andere Inhalte von Belang.
Während Fantasy-Leser sich über Buchverfilmungen ihrer Lieblingsbücher austauschen, wird ein Erotik-Schreiber besser mit der Diskussion über die "Shades of Grey"-Filmbesetzung fahren.

5. Geduld

Nicht jeder Post wird überdimensional viele Likes oder Kommentare erhalten. Das ist normal und natürlich, deshalb sollte Dich das auf keinen Fall entmutigen. Aber wenn ein Post nicht so gut ankommt, könntes Du überlegen, woran es liegt. So lernst Du Deine "Fans" besser kennen und entwickelst mit der Zeit ein Gespür für die Inhalte, die sie interessieren.
Es ist Deine Facebookseite, Du kannst also nichts falsch machen.

Behind the scenes - Wuff!

Ciao ragazzi!
Mi chiamo Enzo... Halt. Nein. Ich bin ja jetzt in Deutschland und mein Name ist auch nicht mehr Enzo, sondern Django. Aber das ist in Ordnung, denn solange ich ein Leckerli bekomme, wenn man mich ruft, ist alles in Ordnung.
Nein, keine Sorge: Man muss mich noch nicht kennen. Dafür werde ich in Zukunft keinen Zentimeter mehr von Frauchens Seite weichen. Sie hat immer was Leckeres in der Tasche, das habe ich schon festgestellt.
Woher ich komme? Aus Italien - Dort lebte ich 2 Jahre in einer kleinen Siedlung. Ach, war es schön da! Die Kinder liebten mich und ich liebte sie. Obwohl jemand versucht hat, meine Ohren zu kupieren (das tat ganz schön weh!), bin ich ein ganz braver Hund. Menschen machen mir keine Angst, denn immerhin füttern sie mich.
Eines Tages kamen dann böse Männer und steckten mich in einen Käfig mit anderen Hunden. Das mochte ich gar nicht. Plötzlich durfte ich nicht mehr mit den Kindern spielen, dabei liebte ich sie so sehr! Außerdem stank es dort fürchterlich und die Menschen waren nicht mehr so nett, wie ich es von ihnen gewohnt war.

Zum Glück kam schon nach wenigen Tagen eine Frau vorbei und rettete mich. Sie war sehr nett zu mir und ich war so dankbar, dass ich endlich wieder gestreichelt wurde! Sie nahm mich mit in das Refugium der Streunerfreunde Pompei. Dort war es toll! Streichelnde Hände, andere Hunde.
Gestern dann war plötzlich alles vorbei. Ich merkte schon am Verhalten der Menschen, das etwas nicht stimmte. Zur Sicherheit markierte ich das Refugium noch einmal als mein Revier. Damit jeder Hund weiß, dass ich - Django - dort gelebt habe.
Jetzt ist das nicht mehr so, glaube ich. Ich bin mir noch gar nicht sicher, was eigentlich mit mir geschehen ist. Zuerst bekam ich eine Spritze, dann wurde ich plötzlich ganz müde. Als ich wieder aufwachte, steckte ich mit meiner Freundin Tina in einer Kiste und um uns herum war es ganz komisch - Kein Mensch weit und breit!

Ach war ich froh, als ich endlich wieder Menschen sah! Obwohl ich noch in der Kiste steckte, war ich unglaublich aufgeregt. Das war auch der Moment, in dem ich Frauchen und Herrchen das erste Mal erblickte. Frauchen war ganz komisch, sie weinte.
Ich wusste gleich, dass ich ab sofort zu ihr gehöre, deswegen machte es mich sehr traurig, sie so zu sehen. Als ich aus dem Käfig durfte, stürmte ich sofort zu ihr. Sie nahm mich in den Arm, streichelte mich, hatte mich lieb ... Ach, fühlte sich das toll an!
Auch Herrchen mochte ich gleich sehr gerne, obwohl er ständig so einen komischen schwarzen Kasten vor dem Gesicht hatte. Frauchen nannte diesen Kasten "Kamera".
Ich verabschiedete mich ausgiebig von den anderen Hunden und dann ging es los. Ich war so aufgeregt, dass ich nicht einmal aufs Klo gehen konnte!
Das war anstrengend. Und dann musste ich auch noch in so ein komisches Metallding einsteigen. Autos kenne ich ja, die machen mir nicht so eine Angst. In dem Metallding waren viele andere Menschen, die mich teilweise gar nicht beachteten. Wie ungewohnt!

Schaut euch nur mein Frauchen an: Wie sie strahlt! Ich glaube, das liegt an mir. Nein: Ich WEIß es! 
Ich bin ja auch ein schöner Hund! Und in dem Metallding habe ich mich gut benommen. Zurückgelassen habe ich gar nichts.

Als wir dann endlich in meiner neuen Wohnung ankamen, war ich völlig durch den Wind. Erstmal gab es Futter - So lecker! Dann sah ich mich um: Das gehört jetzt alles mir? Der Balkon? Das Spielzeug? Der Trinknapf? Sogar das bequeme Kissen?
Zuerst habe ich mich nicht getraut, es als Bett zu benutzen, aber als Herrchen mich gepackt und drauf gesetzt hat, habe ich mich sofort hingelegt. Hach, war das schön!
Mir sind sofort die Augen zugefallen.
Nach einer Stunde war ich aber wieder wach. Es gab so viel zu sehen und zu riechen! Frauchen ist noch einmal mit mir nach draußen, aber ich konnte einfach nicht aufs Klo. Dafür war alles viel zu neu und zu aufregend. Das bereute ich schnell.
Irgendwann muss auch ein braver Hund sich erleichtern. Frauchen ist sofort aufgewacht und sie war sehr böse auf mich. Aber ich habe ihr gleich gezeigt, dass es keine Absicht war. Vor lauter Aufregung konnte ich draußen einfach nicht!
Ich glaube, das hat sie verstanden.




Heute gab es zwei ausgiebige Spaziergänge. Einmal ganz früh mit Herrchen, da war es noch fast dunkel. Wir haben den Sonnenaufgang gesehen! Wie schön!
Hier gibt es sogar einen Fluss in dem ich baden war. Eiskaltes Wasser, aber das war mir egal - Ich bin ein abenteuerlustiger Hund!
Gerade waren wir zu dritt unterwegs. Jetzt liege ich auf meinem neuem Kissen und werde von Frauchen verwöhnt. Was ein Hundeleben!

Und natürlich habe ich noch eine kleine Bitte: Es gibt so viele Hunde wie mich, die sich eine liebende Familie wünschen. Auch, wenn ihr selbst keinen Hund aufnehmen könnt, könnt ihr helfen. Wie? Wenn ihr in den Urlaub fliegt, dann informiert euch doch über eine Flugpatenschaft. Das bedeutet, dass ihr einen Hund mit dem Flugzeug nach Deutschland nehmt, um ihn dort seiner Familie zu übergeben. Kostet euch weder Geld noch viel Zeit und macht ein kleines Tier ganz glücklich!

Man liest sich bestimmt bald wieder.

Glückliches Wuff,
euer Nicht-Mehr-Streuner
Django


Entdeckt: Anja Uhren

In meiner Kategorie "Entdeckt" zeige ich euch immer mal wieder tolle Künstler, spannende Projekte oder merkwürdige Dinge, die mein Leben bewegen. Heute ist eine junge Künstlerin an der Reihe, welche eingefleischte Leser schon von diesem Post kennen.
Ihr Name ist Anja Uhren und ich persönlich bin schon lange im "Anja-Fieber".


Vor allem ihr einzigartiger, unverkennbarer Stil sind Schuld daran, dass ich jedes erhältliche Stück von ihr kaufe und sogar schon etwas in Auftrag gegeben habe.
Bei meinem letzten Post erzählte ich noch, dass man sich persönlich an sie wenden kann, wenn man etwas kaufen möchte. Doch sie hat meine bzw. eure Gebete erhört:
Endlich gibt es einen Online-Shop, in dem ihr ganz bequem Anjas Kunst kaufen könnt.
Der Shop läuft über DaWanda, ist aber auch auf ihre Homepage eingebunden, welche ich euch sehr ans Herz legen möchte:

HIER zur Homepage

Oder direkt auf meinem Blog stöbern:

Bezahlmöglichkeiten sind also:
Banküberweisung (Vorkasse),
PayPal,
DaWanda-Gutscheine.

Und das alles ganz sicher. Ich lege an dieser Stelle meine Hand dafür ins Feuer, dass Anja keine Betrügerin ist. Wer also noch ein Geschenk für Muttertag benötigt oder sich selbst einfach eine Freude machen möchte: Greift zu, solange der Vorrat reicht ;)

Meinung - Iron Man 3

Gestern hatte ich die große Ehre, bereits den neuen "Iron Man" im Kino anschauen zu dürfen. Nun, was soll ich sagen?
Der Film beginnt anders als seine Vorgänger - Man wird nicht direkt ins Geschehen geworfen, sondern erhält erst einmal eine kleine "Geschichtsstunde" von Tony Stark. Und hier kommt gleich der allerwichtigste Tipp, den gestern zu viele (eindeutig Marvelunerfahrene) Menschen missachtet haben: Sitzenbleiben!
Sitzenbleiben, bis der Abspann fertig ist. Alle Namen auf dem schwarzen Hintergrund abgelaufen, die Musik verklungen. Ihr wisst, was ich meine. Diese letzte Szene rückt den Film in ein anderes Licht, lässt den Anfang neu erscheinen und ist gleichzeitig so amüsant, dass ich dafür sogar noch 1 Stunde sitzengeblieben wäre!

Der Film selbst? 
Wie immer eine Glanzleistung der Schauspieler, geniale Musik, toller Storyverlauf, genug und doch nicht zu viel Action. Wer die ersten beiden Teile mochte, wird auch von Teil 3 begeistert sein.
Tony hat stets einen flotten Spruch auf Lager und auch das übliche Schema des "Bösewichts" wurde einerseits durchbrochen, andererseits jedoch beibehalten.
Denkt man am Anfang, dass man schon weiß, wer hier der "Böse" wird, so überrascht uns der Film mit einer Wendung, welche recht erstaunlich ist und sogar eine kleine Kritik an den USA darstellt. Natürlich möchte ich nicht zu viel Spoilern, weshalb ich genauere Informationen hier für mich behalte. So viel sei gesagt: Wer den Film sieht, wird sofort wissen, was ich meine!

Gab es einen Wermutstropfen? 
Leider ja. Oder eher: Ein bisschen. Auch hier zeigt sich die Schwachstelle des Films - nämlich einen psychisch etwas labilen Tony Stark - als wunderbare Einordnung in das gesamte Marvel-Universum.
Tony hat aufgrund seiner Erfahrungen in New York (So, jetzt denken wir mal nach ... New York ... Aliens ... Schwarzes Loch ... Ah, da klingelt doch was! "The Avengers", korrekt!) immer wieder Panikattacken, die ihm ein wenig von seinem "Tony-Charme" nehmen, ihn aber gleichzeitig wunderbar menschlich, nachvollziehbar und eben "Marvel" erscheinen lassen.
Dass dieser Teil aus Iron Mans Leben eingearbeitet wurde, ist wohl für jeden Marvel-Fan eine Erleichterung.

Würde ich den Film empfehlen?
Auf jeden Fall!